Vita
Ulrike Wünnemann
Jede Lebensgeschichte ist es wert, erzählt zu werden.
Ich liebe den Austausch mit Menschen. Als Schatzfinderin helfe ich dabei, kostbare Lebensschätze aufzudecken und zu bewahren. Besonders gerne spüre ich nach, warum jemand so geworden ist, wie er ist. Meine Gabe ist, die dafür passenden Worte zu finden. Mit Schatztruhe Leben habe ich meine Berufung gefunden.
Übrigens: Ich bin hochgewachsen, esse gerne Schokolade und liebe die Perlenkette meiner Mutter.
Ulrike Wünnemann
„Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“
Wer ich bin
- Ulrike Wünnemann
- Verheiratet, drei erwachsene Kinder
- Geboren 1961 in Marl (NRW)
- Lebe und arbeite in Münster/Westfalen
Wie ich bin
- Kontaktfreudig
- Warmherzig
- Ehrlich
- Mitreißend
- Wohlgerundet
- Fröhlich
- Nicht immer angepasst
- Präsent
Was ich mag
- Tagebuch schreiben
- In Buchläden stöbern
- Mit Familie und Freunden albern sein
- Podcasts hören
- Mit meinem Hund im Wald laufen
- Persönlichkeitsseminare besuchen
- Andere Kulturen aufspüren
Welche Erfahrungen ich mitbringe
- Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung
- Seit Jahrzehnten mit Leidenschaft in der Seniorenkultur- und Öffentlichkeitsarbeit
- Ausbildung zum NLP-Coach
- Auslandsaufenthalte in Frankreich (10 Jahre), den USA (1,5 Jahre) und England (6 Monate)
Mein roter Faden
Wie ich Biografin mit Tiefgang wurde
Welche Begegnungen, Momente und Wendungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute tue? Ich schaue zurück und erkenne einen roten Faden: Jeder einzelne Abschnitt hat mich zu einer Biografin mit Tiefgang gemacht.
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Sommer 1971
Mit zehn Jahren nach Paris
Mein Vater will sich beruflich verändern, und so ziehen meine Eltern, meine beiden älteren Schwestern und ich aus einer kleinen Stadt im Ruhrgebiet in die Weltstadt Paris. Nie vergesse ich das Gefühl von Unsicherheit und Unbeholfenheit in diesem fremden Land. Nie vergesse ich mein Heimweh, das Heimweh meiner Mutter. Nie vergesse ich diesen Duft der großen weiten Welt, den ich die kommenden zehn Jahre schnuppern darf.
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Sommer 1980
Das Abitur in der Tasche
Nach dem Abitur jobbe ich eineinhalb Jahre in Paris und in Cambridge, in ganz unterschiedlichen Bereichen. Ich will mich orientieren. Ich weiß nur, dass ich studieren will.
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1981 bis 1987
Zurück nach Deutschland
Ich studiere zunächst Germanistik in Heidelberg, weil ich gerne schreibe — und merke bald, dass mir etwas fehlt: die Menschen. Ich wechsle zur Pädagogik nach Münster und schließe als Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung ab.
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1987
Udo — und Boston
Ich lerne Udo kennen, meinen späteren Mann und den Vater meiner drei Kinder. Mein Fundament bis heute. Kurz darauf gehe ich für eineinhalb Jahre nach Boston und arbeite bei einer Aids-Organisation. Ich begleite junge Menschen, die bewusst ihren Abschied vorbereiten. Eine sehr intensive Zeit.
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Seit 1993
Kulturarbeit mit Senioren
Ich baue die Kulturabteilung einer Seniorenresidenz in Münster auf und gestalte über viele Jahre ein Hausmagazin mit den Bewohnerinnen und Bewohnern — weit über 150 Ausgaben. Im selben Jahr werde ich zum ersten Mal Mutter; zwei weitere Kinder folgen.
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Januar 2011
Hätte ich doch nur gefragt
Meine Mutter stirbt. Unter allem, was ihr Tod in mir auslöst, ist da dieses Gefühl, etwas verpasst zu haben. Vieles habe ich sie nicht gefragt. Jetzt ist es zu spät. Das will ich in Zukunft ändern.
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Seit 2015
„Man müsste es aufschreiben!“
Diesen Satz höre ich immer wieder bei Erzählnachmittagen in der Seniorenresidenz. Ich leite Erinnerungen an, führe in das Erleben und Fühlen, sorge für eine achtsame, wohlwollende Rückschau. Ein Erinnern, das befreit und stärkt.
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Sommer 2017
Die erste Biografie: mein Vater
Ich frage meinen Vater, ob ich mit ihm gemeinsam seine Biografie schreiben darf. Da ist er 93 Jahre alt. Im Dezember desselben Jahres stirbt er — nur wenige Tage nach Fertigstellung seiner Biografie.
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Sommer 2018
Der erste Kunde
Ein sehr netter Herr vertraut sich mir an; seine Frau hat den Kontakt geschaffen. Ich liebe es, ihm feinfühlige Fragen zu stellen und ihn in der Rückschau auf sein Leben zu begleiten. Ich liebe seinen Stolz über das entstandene Werk. Das erfüllt mich.
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Seit 2019
Coach mit Tiefgang
Ich bilde mich zum NLP-Coach aus, um noch gezielter nachfragen und aufkommende Themen begleiten zu können. 2022 beginne ich zusätzlich eine Ausbildung zur transgenerationalen biografischen Coach, die den Einfluss der Ahnen sichtbar macht.
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2022
„Nie vergesse ich das Gefühl“
Mein Claim ist geboren — meine Botschaft. Er beschreibt, was einer Biografie Tiefe gibt: das einfühlsame Hineinfühlen in Situationen.
Am liebsten im Gespräch.
Lernen wir uns kennen.
Erzählen Sie mir, was Ihnen vorschwebt — in einem ersten, unverbindlichen Gespräch.
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